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Vieles kann unseren Weg erschweren und hemmen. Im Evangelium rät Jesus dazu, sich nicht von materiellen Gütern blockieren zu lassen. Die erste Lesung rät zu einem Leben in der Freiheit des neuen, österlichen Geistes Christi.
Kyrie
Christus, in dir offenbart uns der Vater seine Zuwendung. Herr, erbarme dich. Dein Geist befreit uns von hemmenden Lasten. Christus, erbarme dich. Du berufst uns zum ewigen Leben. Herr, erbarme dich.
Tagesgebet
Gott. Deine Treue hat Jesus aus dem Tod gerettet. Sie ruft auch uns in die Herrlichkeit des neuen Lebens. Lass diese Zuversicht in unser ganzes Leben dringen. Lass diese Freude aus unseren Taten strahlen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
Lesung
1 Petr 1,10-16 Ziel und Weg des Glaubens
Nach diesem Heil haben die Propheten gesucht und geforscht und sie haben über die Gnade geweissagt, die für euch bestimmt ist. Sie haben nachgeforscht, auf welche Zeit und welche Umstände der in ihnen wirkende Geist Christi hindeute, der die Leiden Christi und die darauf folgende Herrlichkeit im Voraus bezeugte. Den Propheten wurde offenbart, dass sie damit nicht sich selbst, sondern euch dienten; und jetzt ist euch dies alles von denen verkündet worden, die euch in der Kraft des vom Himmel gesandten Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben. Das alles zu sehen ist sogar das Verlangen der Engel. Deshalb umgürtet euch und macht euch bereit! Seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird. Seid gehorsame Kinder und lasst euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit. Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heisst in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig. Der österliche Geist Wiederum in hymnischer Art hebt Petrus zunächst den Geist des aus Leiden und Tod auferstandenen Christus hervor. Dieser Geist, der nicht irdischer Herkunft ist, wirkte schon in den Propheten, die die Frohbotschaft des erwarteten Heils verkündet haben. - Dann folgt die Aufforderung, sich - wie die Israeliten beim Auszug aus Ägypten - zu gürten und nüchtern zu sein. So wird man fähig, agil zu arbeiten und zu wirken. Wer glaubt, setzt dabei sein Vertrauen nicht auf sich selbst, sondern auf Gott, der sich uns aus Gnade in Christus zuwendet. So lebt der Christ das Gestz der Heiligkeit, das auf Sinai verkündet wurde. (vgl. Frisque)
Antwortpsalm
Psalm 98.1-4 R: Der Herr hat sein Heil enthüllt vor den Augen der Völker. Singt dem Herrn ein neues Lied; denn er hat wunderbare Taten vollbracht. Er hat mit seiner Rechten geholfen und mit seinem heiligen Arm. Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker. Er dachte an seine Huld und an seine Treue zum Hause Israel. Alle Enden der Erde sahen das Heil unsres Gottes. Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, freut euch, jubelt und singt!
Ruf zum Evangelium
Halleluja. Halleluja. Sei gepriesen, Vater des Himmels und der Erde; du hast die Geheimnisse des Reiches den Unmündigen offenbart. (vgl. Mt 11,25) Halleluja.
Evangelium
Mk 10,28-31 Von Reichtum und Nachfolge (Fortsetzung) Da sagte Petrus zu ihm: Du weisst, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. Nicht äusseren Reichtum suchen Im gestrigen Evangelium hatte Jesus gemahnt, sich nicht von Reichtum und Besitz in Beschlag nehmen zu lassen. Jetzt fragt Petrus, wie es mit den Jüngern weiter gehe, da sie allen Besitz aufgegeben haben. Jesus antwortet feierlich mit einer Verheissung für die jetzige und für die kommende Welt: das Leben in der Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern Jesu, das ein Vorgeschmack der Gemeinschaft mit Gott in seiner neuen Welt ist.
Fürbitten
Herr Jesus Christus, du hast dein Leben für uns hingegeben: - Wecke in allen, die an dich glauben, den Geist der Liebe und Dienstbereitschaft. - Schenke allen, die um Christi willen alles verlassen, Freude und Zuversicht. - Dein Geist beseele alle Getauften und führe sie zum ewigen Leben. - Gib, dass wir unsern Dienst mit frohem Herzen erfüllen und andern Freude bringen. Barmherzige Gott und Vater, wir dürfen deinem Sohne folgen und so gemeinsam zum ewigen Leben gelangen. Dich loben und preisen wir, jetzt und in alle Ewigkeit. HG-CH (alt) II
Schlussgebet
Getreuer Gott, du hast uns das heilige Sakrament als Unterpfand der kommenden Herrlichkeit gegeben. Schenke uns einst das Heil in seiner ganzen Fülle. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
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